Waldorfpädagogik

Das Kind in Ehrfurcht aufnehmen

in Liebe erziehen

in Freiheit entlassen

(Rudolf Steiner)

  1. Anliegen der Waldorfpädagogik:

In dem Bewusstsein, dass jede Erziehung einer wahrhaft liebevollen Beziehung bedarf, setzen wir uns für jedes einzelne Kind ein und unterstützen es in seiner gesunden, allseitigen Entwicklung.

Mit Hilfe der Waldorfpädagogik wollen wir einen gesunden, gestalteten Lebensraum und Lebensrhythmus schaffen, in dem sich das Kind wohl fühlen und all seine Spielbedürfnisse entfalten kann. Denn was sich das Kind erspielen darf, wird zum Lebensvermögen des Erwachsenen. Die ersten Lebensjahre legen den Keim für den gesamten weiteren Lebenslauf.

Unsere innere Haltung ist geleitet vom Blick auf den ganzen Menschen: Körper, Geist und Seele. Ein Mensch kommt als Individualität mit ureigenen Entwicklungs- und Gestaltungsimpulsen auf die Welt, und wir betrachten es als unsere Aufgabe Raum dafür zu geben, dass diese Impulse verwirklicht werden können. Wir lassen uns innerlich auch durch spirituelle Gesichtspunkte im Verstehen des menschlichen Wesens leiten, verstehen uns aber als konfessionslos und sind offen für religiöse Vielfalt. 

  1. Vorbild und Nachahmung:

Die Zeit zwischen Geburt und Schulreife steht ganz im Zeichen der Nachahmung. Voller Hingabe und Vertrauen öffnet sich das Kind seiner Umgebung. Es soll die Erfahrung machen können: Die Welt ist (moralisch) gut.

Durch unser eigenes Tun (Bauen, Holzarbeiten, ackern, Tiere pflegen und füttern, kochen, backen, Fingerspiele, erzählen, singen …) regen wir die Kinder zum Mittun an. Nachahmend ergreifen sie Geschicklichkeit, Bewegung, Sprache und unsere innere Gestimmtheit. Daher halten wir es für wichtig, durch unsere liebevolle Haltung den kleinen und großen Menschen und unserer eigenen Tätigkeit gegenüber eine positive, freudige und friedvolle Stimmung zu erzeugen. Die Kinder tun nach, tauchen im Spiel ein, verwandeln. Autoritärer Druck, wie auch antiautoritäre Führungslosigkeit werden vermieden.

  1. Künstlerisches Tun, Entfaltung der Fantasiekräfte

Fantasie entwickelt sich im künstlerischen Tun – wir pflegen künstlerisches Schaffen z.B. beim Aquarellmalen, Wachsmalen, Bienenwachskneten, Filzen, Tonen, Basteln etc., aber auch beim Gestalten von Naturcollagen, Landart und Kranzbinden –  und im freien handwerklichen Tun – wir stellen Spielmaterialien her aus Holz und anderen Naturmaterialien, bauen Gehege, betreiben Ackerbau und Tierpflege, kochen an zwei Tagen pro Woche das Mittagessen mit den Kindern etc.

Alles Künstlerische dringt über die Sinne in die Kinderseele ein, macht sie reich und farbig, hält sie lebendig. Sinnesorgane sind “Fenster” der Seele. Deshalb ist die Frage nach der Qualität der Sinneseindrücke von großer Bedeutung für uns. Musik, Farben und rhythmische Bewegungen im Reigen oder bei der Eurythmie in der Jurte sprechen das Innere der Kinder an und unterstützen ihre freie Entfaltung. 

  1. Rhythmus und Wiederholung

Rhythmus und Wiederholung geben dem Kind Sicherheit und Vertrauen gegenüber der Welt. Bei den Naturkindern vollzieht sich der Tagesablauf in einem lebendigen Rhythmus. So kann das Kind ins Geschehen eintauchen und sich ganz seinen Tätigkeit hingeben. 

Der Reigen, die Lieder und Geschichten sind eingefügt in den Jahreskreis und wechseln mit den Jahreszeiten und den christlichen Festen. So werden auch diese über einen gewissen Zeitraum wiederholt und wirken so ordnend auf das Seelenleben des Kindes. Durch ihre wesensgetreuen Bilder werden sinnhafte Rituale geschaffen, an denen die Kinder innerlich erleben und wachsen können.

Im Kindergarten ist das Kind eingebunden in den großen Jahresrhythmus. Beim täglichen Spiel im Freien und über das Jahreszeitenboard im Innenraum wird eine tiefe Beziehung zum Geschehen in der Natur aufgebaut. Als Höhepunkte im Jahreskreis feiern wir die christlichen Feste, sind jedoch auch interessiert an Festen anderer Kulturkreise, wenn Familien der Gruppe ihre Erfahrungen einbringen möchten.

Auch die Tages- und Wochengestaltung spannt Bögen aus Aktivität und Ruhe, Anspannung und Entspannung, Einatmen und Ausatmen. Rituale strukturieren den Tag und geben den Kindern Halt und Orientierung.

  1. Eurythmie

Die Eurythmie ist eine anthroposophische Bewegungskunst und findet sich nur in Kindergärten und Schulen mit waldorfpädagogischer Ausrichtung. Sie wurde von Rudolph Steiner 1912 geschaffen und seither immer weiter entwickelt.

Das Wort „eu-rythmos“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „schöne harmonische Bewegung“. Bewegung ist das Lebenselement des kleinen Kindes. Die Freude sich zu bewegen gibt dem Kind die Leichtigkeit. Schon beim Anschauen von Bewegungen kann es davon so ergriffen werden, dass sein Körper unmittelbar in die Tätigkeit eintaucht.

Das sprachlich rhythmische Element, das den Tageslauf durchzieht, erfährt in der Eurythmie ihren Höhepunkt. Das Kind erlebt die Freude sich zu Geschichten, Liedern, Gedichten zu bewegen und so den Mond, die Sonne, Schuster und Schmied, Riesen und Zwerge aber auch die großen und kleinen Tiere mit seinem Körper zu formen.

Eurythmie unterstützt das Kind dabei, körperlich und seelisch ins Gleichgewicht zu kommen und sich selbst im Kreis der Gruppe wahrzunehmen. Die Nachahmung dieser mal fließenden, mal rhythmischen Bewegungen wirkt sich nicht nur wohltuend auf die Sprach- und Denkentwicklung des kleinen Kindes aus, sondern wirkt bis in die Ausbildung des ganzen Körpers hinein.

Die Kindergarteneurythmie wird einmal in der Woche von einer ausgebildeten Eurythmistin in der Jurte durchgeführt.

  1. Künstlerisches Tun, Entfaltung der Fantasiekräfte

Fantasie entwickelt sich im künstlerischen Tun – wir pflegen künstlerisches Schaffen z.B. beim Aquarellmalen, Wachsmalen, Bienenwachskneten, Filzen, Tonen, Basteln etc., aber auch beim Gestalten von Naturcollagen, Landart und Kranzbinden –  und im freien handwerklichen Tun – wir stellen Spielmaterialien her aus Holz und anderen Naturmaterialien, bauen Gehege, betreiben Ackerbau und Tierpflege, kochen an zwei Tagen pro Woche das Mittagessen mit den Kindern etc.

Alles Künstlerische dringt über die Sinne in die Kinderseele ein, macht sie reich und farbig, hält sie lebendig. Sinnesorgane sind “Fenster” der Seele. Deshalb ist die Frage nach der Qualität der Sinneseindrücke von großer Bedeutung für uns. Musik, Farben und rhythmische Bewegungen im Reigen oder bei der Eurythmie in der Jurte sprechen das Innere der Kinder an und unterstützen ihre freie Entfaltung. 

  1. Rhythmus und Wiederholung

Rhythmus und Wiederholung geben dem Kind Sicherheit und Vertrauen gegenüber der Welt. Bei den Naturkindern vollzieht sich der Tagesablauf in einem lebendigen Rhythmus. So kann das Kind ins Geschehen eintauchen und sich ganz seinen Tätigkeit hingeben. 

Der Reigen, die Lieder und Geschichten sind eingefügt in den Jahreskreis und wechseln mit den Jahreszeiten und den christlichen Festen. So werden auch diese über einen gewissen Zeitraum wiederholt und wirken so ordnend auf das Seelenleben des Kindes. Durch ihre wesensgetreuen Bilder werden sinnhafte Rituale geschaffen, an denen die Kinder innerlich erleben und wachsen können.

Im Kindergarten ist das Kind eingebunden in den großen Jahresrhythmus. Beim täglichen Spiel im Freien und über das Jahreszeitenboard im Innenraum wird eine tiefe Beziehung zum Geschehen in der Natur aufgebaut. Als Höhepunkte im Jahreskreis feiern wir die christlichen Feste, sind jedoch auch interessiert an Festen anderer Kulturkreise, wenn Familien der Gruppe ihre Erfahrungen einbringen möchten.

Auch die Tages- und Wochengestaltung spannt Bögen aus Aktivität und Ruhe, Anspannung und Entspannung, Einatmen und Ausatmen. Rituale strukturieren den Tag und geben den Kindern Halt und Orientierung.

  1. Eurythmie

Die Eurythmie ist eine anthroposophische Bewegungskunst und findet sich nur in Kindergärten und Schulen mit waldorfpädagogischer Ausrichtung. Sie wurde von Rudolph Steiner 1912 geschaffen und seither immer weiter entwickelt.

Das Wort „eu-rythmos“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „schöne harmonische Bewegung“. Bewegung ist das Lebenselement des kleinen Kindes. Die Freude sich zu bewegen gibt dem Kind die Leichtigkeit. Schon beim Anschauen von Bewegungen kann es davon so ergriffen werden, dass sein Körper unmittelbar in die Tätigkeit eintaucht.

Das sprachlich rhythmische Element, das den Tageslauf durchzieht, erfährt in der Eurythmie ihren Höhepunkt. Das Kind erlebt die Freude sich zu Geschichten, Liedern, Gedichten zu bewegen und so den Mond, die Sonne, Schuster und Schmied, Riesen und Zwerge aber auch die großen und kleinen Tiere mit seinem Körper zu formen.

Eurythmie unterstützt das Kind dabei, körperlich und seelisch ins Gleichgewicht zu kommen und sich selbst im Kreis der Gruppe wahrzunehmen. Die Nachahmung dieser mal fließenden, mal rhythmischen Bewegungen wirkt sich nicht nur wohltuend auf die Sprach- und Denkentwicklung des kleinen Kindes aus, sondern wirkt bis in die Ausbildung des ganzen Körpers hinein.

Die Kindergarteneurythmie wird einmal in der Woche von einer ausgebildeten Eurythmistin in der Jurte durchgeführt.